Beim Tierschutz erleben wir tagtäglich schlimme Geschichten, und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Heute wollen wir euch aber eine der schönen Geschichten erzählen. Dies ist die Geschichte von Marianne:
Vor zwei Tagen wurde uns eine Katze gemeldet, die allein laut schreiend auf einem Plattenweg zwischen Keffenbrink und Deyelsdorf Spaziergängern hinterher lief. Sie war fürchterlich dünn und hatte eine Schramme auf der Nase. Es war Freitag Nachmittag und natürlich niemand erreichbar. Naja, wir schon. Die Katze wurde bereits von Spaziergängern gesichert und wir holten sie ab. Sie bekam erst einmal zu Essen und zu Trinken und legte sich dann erschöpft auf eine Decke. Wir schauten nach einem Chip und hatten Glück. Und es kam noch besser, denn sie war nicht nur gechippt, sondern auch bei Tasso registriert. Sie heißt Marianne und wurde bereits seit 3 Wochen vermisst. Tasso stellte den Kontakt her und noch am selben Abend konnte Marianne wieder nach Hause. Groß war die Freude auf allen Seiten, denn Marianne hatte in der kleinen Tochter ihrer Besitzerin eine ganz liebe Freundin, die sie sofort in die Arme schloss. Nun wird sie wieder aufgepäppelt und vielleicht bekommt sie auch bald einen Partner mit Fell. Das war die schönste Art, eine Woche zu beenden. Wir freuen uns sehr für Marianne und ihre menschliche Familie.
Diese Geschichte zeigt einmal wieder, wie wichtig das Chippen und Registrieren eines Haustiers ist. Der Chip alleine hilft noch nicht. Der Besitzer selbst muss sie bei einem Haustierregister, wie Tasso oder Findefix, registrieren lassen. Das macht nicht viel Arbeit und ist kostenlos. Und eine Katze wie Marianne kann so schnell wieder nach Hause.